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02.10.2020 | P2X

MINT-Studierende erkunden Power-to-X-Potentiale

Das Bild zeigt Teilnehmer des P2X-Workshops beim gemeinsamen Besuch des Unternehmens Ineratec.
Heute die Technologien von morgen kennenlernen: 24 Nachwuchswissenschaftler beim Besuch von Ineratec während des P2X-Workshops des WWF Deutschland und der Dr. Hans Riegel Stiftung. Foto: P2X/WWF Deutschland

24 Studierende der Naturwissenschaften aus ganz Deutschland haben in Karlsruhe die Potenziale der Power-to-X-Technologie diskutiert. Der Austausch erfolgte im Rahmen eines Weiterbildungs-Workshops des WWF Deutschland und der Dr. Hans Riegel-Stiftung im Kopernikus-Projekt P2X. 

Bei einem P2X-Weiterbildungs-Workshop beschäftigten sich 24 junge Forschungstalente vier Tage lang intensiv mit Chancen und Herausforderungen der Power-to-X-Technologie. Im Austausch mit Wissenschaft, Politik und Gleichgesinnten erkundeten Nachwuchswissenschaftler zwischen 18 und 24 Jahren die vielversprechendsten Anwendungsfelder von Power-to-X für eine erfolgreiche Energiewende im Verkehrssektor.

Auf dem Programm stand einerseits fachlicher Input von ausgewiesenen Experten und Austausch auf Augenhöhe; andererseits praktisches Erproben der Elektrolyse im Labor und die Auseinandersetzung mit bisher noch viel diskutierten Fragen, beispielsweise zur Skalierbarkeit und Ressourcennutzung von Power-to-X-Technologien. Ein Besuch am Energy Lab des KIT und bei Ineratec erlaubte zudem einen Blick in die weltweit erste integrierte Luft-zu-Kraftstoffanlage und machte erfahrbar, wie Teile der Energieversorgung zukünftig aussehen könnten. Die praktischen Eindrücke zeigten, dass die Erzeugung von Kraftstoffen aus Strom auch in größerem Maßstab möglich ist.

Trotz der vielversprechenden Möglichkeiten wurden die auch die Herausforderungen der Umstellung des Verkehrssektors kontrovers diskutiert: Ist Power-to-X der beste und effizienteste Weg? Für welche Anwendungen sollte die Technologie etabliert werden? Wo gibt es bessere Alternativen? Und woher sollen der erneuerbare Strom und der Wasserstoff eigentlich kommen? Welche Mengen werden benötigt und welche konkurrierenden Nutzungen müssen dabei abgewogen werden? Noch gibt es auf diese Fragen keine abschließenden Antworten. Doch Klimaschutz ist alternativlos und eine saubere Energieversorgung dafür essentiell. Damit diese in Zukunft bestmöglich gestaltet werden kann, braucht es gut informierten Nachwuchs. Der P2X-Workshop für junge Forschungstalente leistete dazu einen Beitrag.

Ansprechpartner

Julius Heinrichs

+49 (0) 228 60884-266

ju.heinrichs@fz-juelich.de

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