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04.09.2019 | SynErgie

SynErgie veröffentlicht Metastudie in zweiter Auflage

Quelle: Forschungszentrum Jülich
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Was sind die Ausgangsbedingungen für die Vermarktung von Nachfrageflexibilität? Diese sowie weitere Fragen werden in der aktualisierten Auflage der Studie „Ausgangsbedingungen für die Vermarktung von Nachfrageflexibilität – Status-Quo-Analyse und Metastudie“ beantwortet.

Mit der ersten Auflage der Studie „Ausgangsbedingungen für die Vermarktung von Nachfrageflexibilität – Status-Quo-Analyse und Metastudie“ wurde im Juni 2017 der aktuelle Informationsstand zur Vermarktung von industrieller Nachfrageflexibilität für die SynErgie-Projektteilnehmer aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zwei Jahre später, hat sich das energiewirtschaftliche Umfeld derart dynamisch weiterentwickelt, dass die Studie neu aufgelegt und aktualisiert wurde.

Der Anteil erneuerbarer Energien zur Deckung des deutschen Stromverbrauchs ist mit inzwischen 44 Prozent im ersten Halbjahr 2019 weiter deutlich angestiegen, gleichzeitig häufen sich kritische Situationen im Stromnetz. Am Regelenergiemarkt wurde dabei versucht, mit neuen Preisbildungsverfahren, wie dem Mischpreisverfahren, negativen Entwicklungen gegenzusteuern. Allerdings scheint dies nur als Übergangslösung geeignet, was wiederum die Komplexität und Unsicherheit bei den Marktteilnehmern erhöht. Zudem werden durch die europäischen Vorgaben des Clean Energy Packages stärker als zuvor einheitliche Ziele gesetzt, welche sukzessive in die nationalen Bestimmungen überführt werden.
Diese und weitere Änderungen werden in der Neuauflage durch die Autoren aufgegriffen, um den Leserinnen und Lesern einen aktuellen Leitfaden durch das komplexe System aus Regulierung und Marktmechanismen an die Hand zu geben. 

Hier finden Sie die zweite Auflage der SynErgie Metastudie.

Ansprechpartner

Claudia Hein

0228/60884 271
c.hein@fz-juelich.de

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