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23.02.2018 | ENavi

Energietransformation in Deutschland und Frankreich: Was erwarten Bürgerinnen und Bürger von der Energiepolitik?

Energiewende bedeutet nicht nur Transformation auf internationaler Ebene, sondern auch einen Umwandlungsprozess bei jedem Einzelnen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass den Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Genau um diese Themen soll es bei einer Konferenz am 19. März in Brüssel gehen.

Im Zuge des Leitbilds „Saubere Energie für alle Europäer“ ist es besonders wichtig, dass gerechte Angebote für die Konsumenten bereitgestellt werden können. Das ist einer der wichtigsten Grundpfeiler der Europäischen Kommission. Daraus ergibt sich die Frage, was Bürgerinnen und Bürger überhaupt unter einer fairen Energiewende verstehen. Stehen sie der Etablierung neuer Technologien wie „smart meters“ oder „smart heating“ aufgeschlossen gegenüber oder sind sie eher skeptisch? Können sie beziehungsweise wollen sie überhaupt an der Energiewende aktiv teilnehmen? Diese und andere Fragen sollen bei der kommenden Veranstaltung diskutiert werden:  

Energietransformation in Deutschland und Frankreich: Was erwarten BürgerInnen von der Energiepolitik?

Die Gastgeber der Veranstaltung sind das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und die Heinrich Böll Stiftung Frankreich. Basierend auf zwei umfangreichen empirischen Studien aus Deutschland und Frankreich wird es darum gehen, wie Bürgerinnen und Bürger in beiden Ländern die Energiewende sowie deren Chancen und Herausforderungen wahrnehmen.

Die Studie aus Deutschland basiert auf dem sogenannten „Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der deutschen Energiewende 2017“, welches aus dem Kopernikus-Projekt ENavi entstanden ist. Die Untersuchung wurde von IASS in Kooperation mit Dynamis veröffentlicht.  Deren Ergebnisse basieren auf repräsentativen Haushaltsbefragungen mit insgesamt mehr als 7.500 Haushalten.

Die Studie aus Frankreich gründet sich auf dem „Le rapport des Français à l’énergie“. Dieser Bericht wurde von der Heinrich Böll Stiftung Frankreich veröffentlicht und stützt sich dabei auf eine repräsentative Studie mit mehr als 1.000 französischen Bürgerinnen und Bürgern. Dabei geht es um die grundsätzliche Frage, wie diese die Energiewende wahrnehmen.

Nach den Präsentationen wird es eine Podiumsdiskussion geben, welche es ermöglichen soll, dass sich verschiedene europäische Vertreter aus Politik, Zivilbevölkerung und Wirtschaft miteinander austauschen. Das grundsätzliche Diskussionsthema wird dabei die Frage sein, inwieweit die Ergebnisse der Studien Auswirkungen auf die Energiepolitik der Europäischen Union haben könnten. Ganz spezifisch geht es dabei um jene Strategien, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, ein gerechtes Angebot für Konsumenten zu bieten, sowie eine saubere Energiewende zu schaffen. 

Datum: 19. März 2018

Uhrzeit: 13:30 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, Rue de Montoyer 47, 1000 Brüssel 

Die Anmeldung ist bis einschließlich 7. März 2018 hier möglich.

Weitere Informationen bezüglich der Veranstaltung finden Sie hier.

Bezüglich weiterer Fragen wenden Sie sich bitte an Ira Matuschke (ira.matuschke@iass-potsdam.de). 

Mehr Informationen zum Kopernikus-Projekt ENavi

Ansprechpartner
Carola Sonnet
0228/60884 212
c.sonnet@fz-juelich.de