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18.10.2018 | SynErgie

Erneuerbare Energien mit Industrieprozessen synchronisieren

Quelle: TU Darmstadt / PTW / Foto: © gonin – stock.adobe.com
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Das Kopernikus-Projekt SynErgie entwickelt eine Plattform, mit der die Industrie aktiv an den Energiemärkten teilnehmen kann. Dabei ist die Digitalisierung das Bindeglied zwischen dem Strommarkt und den Anlagen in den Unternehmen. Was bereits erarbeitet wurde? Darüber informiert das neu veröffentlichte Diskussionspapier „Konzeption der Energiesynchronisations-Plattform“.

Das Stromangebot aus erneuerbaren Quellen schwankt, da es beispielsweise vom Wetter abhängt. Das erfordert mehr Flexibilität von denen, die den Strom brauchen. Die Industrie mit einem Anteil von 44 Prozent am Bruttostromverbrauch hat ein großes Flexibilisierungspotential. SynErgie arbeitet daran, den Handel von Energieflexibilität auf einer Plattform zu automatisieren. Mit der Energiesynchronisationsplattform wollen die Forscher eine branchenübergreifende Plattform aufbauen, auf der sich die Energieflexibilität in Deutschland handeln lässt.

Die Energiesynchronisationsplattform besteht aus zwei Teilen, einer Markt- und einer Unternehmensplattform. Ziel bis Mitte 2019 ist es, ein durchgängiges Konzept einschließlich des Daten- und Informationsflusses von der Maschine bis zu den Strommärkten zu entwickeln. Außerdem sollen drei funktionsfähige Demonstratoren umgesetzt werden. Das Projekt hat bereits ein Datenmodell entwickelt, das eine standardisierte Beschreibung von Energieflexibilität ermöglicht. Außerdem haben die Forschenden die Konzepte sowie die Software-Architekturen der Unternehmensplattform und Marktplattform weiter verfeinert.

Mehr zur Energiesynchronisationsplattform, der Markt- und Unternehmensplattform, zur Informationssicherheit der Plattformen, Anwendungsbeispielen und den Zukunftsvisionen können Sie im Diskussionspapier nachlesen.

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