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16.08.2017 | ENavi

Kompetenzteams von ENavi legen los

ENavi Auftaktvereanstaltung Kompetenzteams
Quelle: Jana Fasheh/IASS

Für jedes der drei zentralen Handlungsfelder der Energiewende hat das Kopernikus-Projekt ENavi ein eigenes Kompetenzteam: Mobilität, Netze und Wärme. Ein Kurzbericht über ihr Auftakttreffen im Mai.

Wo gibt es aktuell den größten Handlungsbedarf bei der Energiewende? Welche Themen müssen weiter erforscht werden? Am 3. Mai 2017 haben sich die Kompetenzteams des ENavi-Projekts auf ihrer Auftaktveranstaltung mit diesen Fragen auseinandergesetzt. In den drei Kompetenzteams ballt sich Praxis- und Erfahrungswissen zu jeweils einem zentralen Handlungsfeld der Energiewende: Mobilität; Infrastruktur und Netze; Wärme für Industrie und Gebäude. Dieses Wissen speisen die Kompetenzteams in ENavi ein. Auf der Auftaktveranstaltung haben die Kompetenzteams Themen und Fragen erarbeitet, die aus ihrer Sicht und in Bezug auf das jeweilige Handlungsfeld besondere Relevanz für die Umsetzung der Energiewende haben. Diese Arbeitsergebnisse werden in ENavi dazu genutzt, die Forschungsfragen des Kopernikus-Projektes zu konkretisieren und weiter zu entwickeln.

Erfolgreich war die Auftaktveranstaltung, die in der Kleist-Villa des IASS in Potsdam stattfand, auch in anderer Hinsicht: Sie war gezielt so konzipiert, dass die Mitglieder der Teams darin unterstützt wurden, sich kennenzulernen und ein gemeinsames Verständnis des ENavi-Projektes zu entwickeln. Die Mitglieder der Kompetenzteams kommen überwiegend aus wirtschaftsnahen Bereichen. Jedes Kompetenzteam umfasst auch eine zivilgesellschaftliche Organisation und mindestens eine Person aus den anderen drei Kopernikus-Projekten.

Die Zusammenarbeit mit den Kompetenzteams wird in ENavi federführend durch das Arbeitspaket „Transdisziplinärer Diskurs und Kompetenzteams“ (AP12) organisiert. AP12 hat die Aufgabe, Strukturen und Prozesse für einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Forschungsprozess bereit zu stellen. Die Kompetenzteams sind hier eine zentrale Struktur. Eine ihrer Kernbotschaften der Auftaktveranstaltung lautet: Nicht die Hemmnisse der Energiewende, sondern ihre Potentiale sollten im Zentrum der Forschung in ENavi stehen.

AP12 wird geleitet von DIALOGIK, IASS und der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende.

Ansprechpartner sind Marion Dreyer von DIALOGIK, Piet Sellke vom IASS und Steffi Ober von der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende.  

Mehr Informationen zum Kopernikus-Projekt ENavi

Ansprechpartner
Carola Sonnet
0228/60884 212
c.sonnet@fz-juelich.de