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21.09.2017 | SynErgie

Neue SynErgie-Studie

Kopernikus-Projekt SynErgie
Quelle: Schott AG

Wie funktioniert der Strommarkt und was hält Unternehmen von einer Marktteilnahme ab? Die neue Studie des Kopernikus-Projekts SynErgie beantwortet diese Fragen und  liefert einen Überblick zur Flexibilität der Energienachfrage.

Die Studie „Ausgangsbedingungen für die Vermarktung von Nachfrageflexibilität“ ist innerhalb des Kopernikus-Projekts SynErgie entstanden. Ziel des Forschungsprojektes ist, die Stromnachfrage der Industrie in Deutschland an das schwankende Stromangebot durch Sonne und Wind anzupassen. SynErgie wird eine Antwort auf die Frage geben, wie die Industrie - unter Berücksichtigung aller technischen, ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte – ein in Zukunft noch stärkerer Partner der Energiewende sein kann.

ewi Energy Research & Scenarios, die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) und das Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement (FIM) als Verfasser der Studie nehmen ökonomische Betrachtungen des Strommarkts und des Stromsystems in einem der insgesamt sechs Projektcluster vor.

Die Studie führt zunächst in die Funktionsweise des Strommarkts und in die zu beachtenden Gesetze und Regelungen ein. Es wird stets Bezug zur Anwendung auf Industrieprozesse genommen und bestehende Hürden zu deren Flexibilisierung aufgearbeitet. Diese Analyse dient der Information aller Projektpartner und interessierten Akteure, sowie der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Nachfrageflexibilität. Die Autoren schließen mit der Auswertung bereits abgeschlossener und parallel laufender, thematisch verwandte Forschungsprojekte und schaffen so einen Überblick über die aktuelle Forschungslandschaft im Themenbereich Energienachfrageflexibilität.

Metastudie zur Vermarktung von Nachfrageflexibilität [PDF, 1.2 MB, nicht barrierefrei]

Ansprechpartner
Carola Sonnet
0228/60884 212
c.sonnet@fz-juelich.de