Die Kopernikus-Projekte werden vorgestellt

Die Kopernikus-Projekte werden vorgestellt

Das Kopernikus-Projekt ENSURE

 

Alle brauchen Strom.
Die Menschen zu Hause brauchen Strom
und die Firmen brauchen Strom für ihre Maschinen.

Bisher hat man Strom hauptsächlich
in großen Kraftwerken hergestellt.
In den Kraftwerken konnte man immer so viel Strom herstellen,
wie die Menschen gebraucht haben.

In Zukunft soll der Strom
aus erneuerbaren Energien hergestellt werden.
Der Strom wird dann in vielen kleinen Anlagen hergestellt.
Wenn zum Beispiel die Sonne scheint,
machen viele Solar-Anlagen aus der Sonnen-Energie Strom.

Und wenn der Wind weht
machen Windräder Strom.

Aber in der Nacht oder wenn Wolken am Himmel sind,
gibt es nur ganz wenig Strom aus Sonnen-Energie.
Wenn kein Wind weht,
gibt es keinen Strom von den Windrädern.

Das Projekt ENSURE
beschäftigt sich mit diesem Thema.

Das möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von diesem Projekt herausfinden:

  • Wie kann man es schaffen,
    dass die Menschen immer dann Strom haben,
    wenn sie ihn brauchen?
  • Was kann man tun,
    dass der Strom nicht zu teuer wird?
    Die Menschen müssen sich
    den Strom auch in Zukunft noch leisten können.

Wie kann man die Strom-Herstellung und den Strom-Verbrauch
gut aufeinander einstellen?

Das Kopernikus-Projekt Power to X
oder P2X

 

Wenn man Öl, Holz oder Kohle verbrennt,
entstehen schädliche Stoffe.
Besonders schädlich für das Klima ist Kohlen-Wasserstoff.
Die Abkürzung dafür ist CO2.

Beim Projekt P2X wollen
die Forscherinnen und Forscher herausfinden,
ob und wie man erneuerbare Energie speichern kann.
Und wie man den schädlichen Kohlen-Wasserstoff
sinnvoll nutzen kann.

Dazu wollen die Forscherinnen und Forscher
mit dem Strom aus erneuerbaren Energien
und dem Kohlen-Wasserstoff verschiedene Dinge herstellen:

  1. Gas
    Man kann zum Beispiel das Gas Kohlen-Monoxid
    oder das Gas Wasserstoff herstellen.
    Gas kann man speichern.
    Man kann es zum Beispiel zum Heizen verwenden.
  2. Neue Kraftstoffe für Autos
  3. Chemische Stoffe
    Daraus können die Forscherinnen und Forscher zum Beispiel
    Dünger, Schaumstoff oder Kunststoff herstellen.

Welche Lösung ist die beste?
Die Forscherinnen und Forscher überlegen gemeinsam
mit Umweltschützern und Klimaschützern
welche Lösung am besten ist.

Das Kopernikus-Projekt SynErgie

 

Die Firmen in Deutschland
brauchen sehr viel Energie und Wärme.
Bisher haben die Firmen
ihren Strom von Kohle-Kraftwerken bekommen.
Für die Firmen ist es ein großes Problem,
wenn es in Zukunft nicht immer gleich viel Strom gibt.
Weil die Sonne nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht.

Deshalb suchen Forscherinnen und Forscher eine Lösung
für dieses Problem.

Sie untersuchen, ob es möglich ist,
dass man manche Arbeits-Schritte in den Firmen anpassen kann.
Das bedeutet:
Vielleicht kann man manche Arbeits-Schritte erst dann machen,
wenn es genügend Strom gibt.

Aber nicht nur die Firmen brauchen Strom.
Es ist auch wichtig,
dass die Menschen in Deutschland genügend Strom haben.
Man müsste den Strom-Verbrauch von den Firmen
und von den Menschen aufeinander einstellen können.
Jeder muss Strom bekommen.

Beim Kopernikus-Projekt SynErgie
entwickeln die Forscherinnen und Forscher ein Computer-Programm.
Dieses Computer-Programm soll den Firmen dabei helfen,
dass sie ihre Arbeits-Schritte automatisch anpassen können.
Das heißt:
Die Firmen machen manche Arbeits-Schritte zum Beispiel erst dann,
wenn es viel Strom gibt.

Das Kopernikus-Projekt ENavi

 

Die Energie-Wende betrifft alle:

  • Die Bürgerinnen und Bürger
  • Die Firmen
  • Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
  • Die Naturschützerinnen und Naturschützer
  • Die Städte

Die Energie-Wende kann nur gut klappen,
wenn niemand benachteiligt wird.
Man muss die Menschen in Deutschland
daran beteiligen.
Dafür muss man viele Gespräche führen.

Man muss herausfinden,
was die Bürgerinnen und Bürger wollen.
Und man muss herausfinden, was ihnen wichtig ist.

Von der Energie-Wende
soll die ganze Gesellschaft einen Nutzen haben.

Beim Projekt ENavi werden viele Gespräche geführt.
Es beschäftigt sich zum Beispiel mit diesen Fragen:

  • Der Strom kostet in Zukunft vielleicht mehr Geld.
    Manche Menschen haben aber nur wenig Geld.
    Was kann man tun,
    damit diese Menschen nicht besonders stark
    unter der Energie-Wende leiden müssen.
  • Auf vielen Häusern gibt es Solar-Anlagen,
    die aus Sonnen-Energie Strom herstellen.
    Wie kann man diese Solar-Anlagen
    miteinander verbinden?
  • Wie kann man die Forschungs-Ergebnisse
    im Alltag umsetzen?
  • Nehmen die Bürgerinnen und Bürger
    die neuen Lösungen auch an?
    Oder lehnen sie die Lösungen ab?

Durch die vielen Gespräche möchte man herausfinden,
wie man heute gute Entscheidungen für die Zukunft treffen kann.