Praxisphase in Augsburg
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Energieflexible Modellregion Augsburg

SynErgie untersucht neben den technischen und ökonomischen Kriterien auch ökologische und soziale Fragen, die entstehen, wenn Industriebetriebe sich auf erneuerbare Energien umstellen. Dafür werden die Stakeholder im Wirtschaftsraum Augsburg intensive in das Projekt integriert. Die Modellregion Augsburg soll die Wechselwirkungen zwischen technischen Innovationen und gesellschaftlichen Fragen verdeutlichen.

Wie wirken sich die Potenziale für Energieflexibilität in der Region aus? Das sollen Stakeholderdialoge zeigen. Dafür haben die SynErgie-Partner zunächst jene Parameter gesammelt, die auf direkte oder indirekte Weise mit der energieflexiblen Fabrik in Verbindung stehen. Aufbauend auf diesen Parametern leiten sie Anforderungen an verschiedene Szenarien ab.

Aufgrund der vielfältigen Betrachtungsebenen werden die Projektarbeiten in der Modellregion Augsburg den Bereichen Technosphäre, Ökosphäre und Soziosphäre zugeordnet. In der Soziosphäre und der Ökosphäre wurden die gesellschaftlichen, ökologischen und regulatorischen Wechselwirkungen gemeinsam analysiert. Die ökologischen und monetären Auswirkungen wurden aufgenommen und abgebildet. Als zentrale Grundlage für die nun folgenden Forschungsarbeiten und übergeordneten Diskussion in der Öko- und Soziosphäre soll eine Simulationsumgebung visualisieren, wie der regionale Energieausgleich möglich ist. Darauf aufbauend bildet die Simulation ab, wie sich die regionalen Energieerzeuger verhalten und wie sich der Energieverbrauch in der Region Augsburg verhält. Mit der Auswertung der Ergebnisse aus der Simulation lassen sich die Auswirkungen in der Region in Zahlen fassen. Diese Zahlen haben die Diskussionsgrundlage für den Stakeholderdialog im September 2018  gebildet.

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