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09.09.2019 | Kopernikus-Projekte, SynErgie

Gemeinsamer Abschluss einer erfolgreichen ersten Förderphase

Gruppenbild vom SynErgie Abschlusstreffen. Quelle: PTW, TU Darmstadt.
Gruppenbild vom SynErgie Abschlusstreffen. Quelle: PTW, TU Darmstadt.

Das Demand Side Management hat sich in der Industrie als eine erfolgsversprechende Maßnahme für die Energiewende herausgestellt. Einzelne Branchen haben innovative Lösungsideen entwickelt und die Energieflexible Modellregion Augsburg bringt alle Stakeholder zusammen: Beim abschließenden Gesamtprojekttreffen tauschten die Forscherinnen und Forscher Ergebnisse aus und diskutierten eine noch engere Zusammenarbeit.

 

Am 28. August 2019 traf sich das gesamte SynErgie-Konsortium in Darmstadt um die Ergebnisse der ersten Förderphase gemeinsam zu diskutieren. Begrüßt wurden die 140 Teilnehmer von Prof. Eberhard Abele, Sprecher des SynErgie-Projektes. In einer übergreifenden Zusammenfassung wurden die Arbeiten der letzten drei Jahre vorgestellt. Anschließend wurden die Projektpartnerinnen und Projektpartner von Dr. Christoph Rövekamp, Referatsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, gegrüßt.
Das Treffen war in vier große Themenblöcke geteilt. In den Pausen konnten die Teilnehmer sich an zwölf interaktiven Demonstratoren die Forschungsergebnisse veranschaulichen lassen.

 „Demand Side Management im Spannungsfeld der Märkte“: Prof. Hans Ulrich Buhl (FIM/FIT) und Dr. Johannes Wagner (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln gGmbH) erläuterten, welche Widersprüche es im heutigen Markt- und Stromsystem gibt und welche Wechselwirkungen zur Nachfrageflexibilität bestehen.

Ebenfalls um „Demand Side Management“ ging es im Vortrag von Carsten Pflanz (TenneT TSO Gmbh). Er legte dar, welche Herausforderungen sich aus der Energiewende an die Übertragungsnetzbetreiber ergeben.  Dr. Sylvio Kosse (Siemens AG) ergänzte als Vertreter des Kopernikus-Projekts ENSURE mit Erfahrungen bezüglich neuer Netzstrukturen.

„Technische Herausforderungen der Energiewende“: In sogenannten Elevator-Pitches wurden innerhalb von zwei Minuten alle Schlüsselproduktionsprozesse und Kernergebnisse vorgestellt. Darunter fielen auch die beiden FastTracks FLEX-Elektrolyse  und FlexASU. Anschließend berichteten Prof. Eberhard Abele (PTW, TU Darmstadt) und Prof. Alexander Sauer (EEP, Universität Stuttgart) über die Fortschritte der Produktionsinfrastruktur und der Informations- und Kommunikationstechnik in SynErgie. Prof. Kurt Wagemann (DECHEMA e.V.) stellte die Herausforderungen und Ergebnisse eines komplementären technischen Lösungsansatzes, Power-to-X, vor.

„Gesellschaftliche Fragestellungen zur Energiewende“: Dr. Steffi Ober (Forschungswende) und Prof. Gunther Reinhart (Fraunhofer IGCV) präsentierten gemeinsam die Ergebnisse aus drei Jahren Energieflexible Modellregion Augsburg. Dabei zeigte sich, dass der transdisziplinäre Einbezug aller Stakeholder genau richtig war. Prof. Michèle Knodt (IfP, TU Darmstadt) ergänzte daran anknüpfende Fragestellungen und Ergebnisse aus dem Kopernikus-Projekt ENavi.

Abschließend bedankte sich Prof. Eberhard Abele bei allen Projektpartnern für die bereichernde Zusammenarbeit. Mit dem Beginn der geplanten zweiten Förderphase des Kopernikus-Projekts SynErgie, die voraussichtlich im November 2019 startet, übernimmt Prof. Alexander Sauer (EEP, Universität Stuttgart und Fraunhofer IPA) die Rolle des Projektsprechers. Als symbolischer Glücksbringer wurde ihm ein Kopernikus-Modell überreicht. Ein solches Modell wurde ebenfalls an Prof. Stefan Seifermann (HS Mannheim) überreicht, der die Leitung der Koordinierungsstelle bereits im Februar 2019 an Dennis Bauer (Fraunhofer IPA) übergeben hat. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erhielt zum Dank für den Mut, die Kopernikus-Projekte auf den Weg zu bringen und stetig zu begleiten, ein Kopernikus-Modell.

Ansprechpartner

Claudia Hein

0228/60884 271
c.hein@fz-juelich.de

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