Deutschland hat bislang eine einheitliche Stromgebotszone. Doch Netzengpässe lassen die Frage laut werden, ob dieses Modell noch sinnvoll ist. Ein neues Ariadne-Hintergrundpapier erklärt, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen Deutschland seine Gebotszone anpassen müsste, wer darüber entscheidet und wie das Verfahren abläuft.
Europas Klimapolitik steht vor einer schwierigen Doppelaufgabe: Die Treibhausgasemissionen sollen sinken, zugleich muss die Industrie wettbewerbsfähig bleiben. Hinzu kommen geopolitische Spannungen, schwankende Energiemärkte und der Wunsch der EU nach größerer Unabhängigkeit bei wichtigen Technologien und Rohstoffen. Ein neues Ariadne-Hintergrundpapier zeigt, wo die europäische Klima- und Energiepolitik nachgeschärft werden sollte.
Wie gelangen Forschungsergebnisse zu Power-to-X in Schule und Gesellschaft? P2X-Partner WWF gibt mit seinem kostenfreien Bildungsangebot Antworten für junge Menschen. Unterrichtsmaterialien, E-Learning-Kurse, Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen sowie Apps vermitteln verständlich, interaktiv und alltagsnah, wie Power-to-X-Technologien zur Energiewende beitragen.
Die Wärmepumpe war 2025 erstmals die am häufigsten neu eingebaute Heizungsart. Das zeigt ein neuer Ariadne-Report auf Basis des „Wärme-und-Wohnen-Panels“. Die zunehmende Verbreitung hilft nicht nur, Emissionen zu senken - weil die meisten Wärmepumpen auch kühlen können, mildern sie, wie Klimawandelfolgen in Form von Hitze Menschen belasten.
In Deutschland entwickelt sich der Wasserstoffhochlauf auf der Verteilnetzebene regional unterschiedlich. Eine neue Ariadne-Analyse zeigt, dass Planung und Investitionsbereitschaft vor allem dort zunehmen, wo industrielle Kunden vorhanden und Anschlüsse an das Wasserstoffkernnetz absehbar sind.
Seit Sommer 2022 ist die Wanderausstellung Power2Change in ganz Deutschland unterwegs - wie auch das Energiemobil, das ein „Guckloch“ auf die Schau und deren Themen an verschiedene Orte bringt. Beides befindet sich jetzt im Endspurt: Zeit für ein Fazit im Interview.
Damit Industrieunternehmen ihr Energieflexibilitätspotenzial nutzen können, muss dieses kommunizierbar sein. Mit der neuen Version des Energieflexibilitätsdatenmodells aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie wird die industrielle Flexibilität transparenter, nachverfolgbarer und besser nutzbar für automatisierte Anwendungen.
Ariadne-Forschende entwickeln eine Website, die Ergebnisse der Szenarienmodellierung des Projekts visualisiert. Das erste Modul „Systemtransformation“ ist online. Es macht die Minderung der Treibhausgasemissionen und die Transformation des Energieeinsatzes nachvollziehbar: So lässt der Weg zu Netto-Null sich beschreiten.
Den Stromverbrauch industrieller Anlagen gezielt in günstige Zeitfenster verschieben – dynamische Strompreise machen dies möglich. Dazu benötigen Unternehmen verlässliche Preisprognosen. Eine Auswertung aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie zeigt: Entscheidend ist dabei nicht, ob Strompreise im Durchschnitt gut vorhergesagt werden. Entscheidend ist, ob Prognosen die Zeitfenster mit den preiswertesten Strompreisen verlässlich erkennen.
Zertifikate für eine dauerhafte CO2-Entnahme in den Emissionshandel integrieren – dies kann als Sicherheitsventil für die Industrie wirken. Bereits eine moderate Menge an entsprechenden Zertifikaten reicht aus, um den Anstieg des CO2-Preises abzufedern, ohne die Klimaziele der EU zu gefährden. Das zeigt ein neues Ariadne-Kurzdossier.