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18.10.2018 | SynErgie

Ergebnisse von SynErgie vorgestellt

Gesamtprojekttreffen SynErgie
Quelle: TU Darmstadt

In Augsburg fand der erste Stakeholderdialog statt, das Demand Side Management in der Industrie hat sich als eine wesentliche Option für die Energiewende herausgestellt und Covestro zeigte, wie die Industrie mit der Chloralkali-Elektrolyse die erneuerbaren Energien flexibler nutzen kann: Beim Gesamtprojekttreffen tauschten die Forscher ihre Ergebnisse aus und diskutierten, wie sie in Zukunft noch enger zusammenarbeiten können.

Am 27. September 2018 trafen sich alle Partner des SynErgie-Konsortiums in Darmstadt, um sich über die Ergebnisse des letzten Jahres zu informieren und den aktuellen Stand des Projektes zu diskutieren. Zu Beginn begrüßte Prof. Eberhard Abele, Sprecher des SynErgie-Projektes, die 120 Teilnehmer mit einer Cluster-übergreifenden Zusammenfassung der Arbeiten der letzten zwölf Monate.

Vier Themen-Blöcke setzten die Schwerpunkte

„Die Kopernikus-Projekte als wesentlicher Baustein der Energiewende”: Christian Stewens von der ENTEGA AG und Prof. Hans Ulrich Buhl zeigten, wie das Projekt in den Gesamtzusammenhang der Energiewende und in derzeitige Entwicklungen eingebettet ist.

„DSM als wesentliche Option der Energiewende”: Prof. Alexander Sauer informierte über den aktuellen Stand der Potenzialanalyse von industriellem Demand Side Management. Dr. Serafin von Roon ging in seinem Vortrag auf die Potenziale der Haushalte als Perspektive von außerhalb des Projektes ein. Da jeder Haushalt für sich insgesamt nur einen sehr kleinen Anteil am gesamten Stromverbrauch ausmacht, konzentrieren sich die Forschenden auf die großen Hebel, die sich mit der Flexibilisierung von Industrieprozessen aktivieren können.

„Gesellschaftlichen Fragestellungen zur Energiewende”: Dr. Steffi Ober berichtete über erste Ergebnisse des Stakeholderdialogs in der energieflexiblen Modellregion Augsburg, ergänzt um einen Vortrag von Dr. Heiko Thomas vom IASS zum aktuellen Stand des Kopernikus-Projekts ENavi.

„Technische Herausforderungen der Energiewende zwischen Speichern, Netzen und DSM”: Dr. Andreas Förster von der DECHEMA berichtete über die Ergebnisse des Kopernikus-Projekts P2X und Prof. Joachim Knebel vom KIT über den aktuellen Stand des Kopernikus-Projekts ENSURE. Stellvertretend für die Schlüsselproduktionsprozesse stellte Karen Perrey von der Covestro AG die Aktivitäten zur Erforschung der schaltbaren Chloralkali-Elektrolyse vor.

Zum Abschluss des Treffens berichteten Dominik Flum und Prof. Thomas Bauernhansl über die Fortschritte in der Produktionsinfrastruktur und in der Informations- und Kommunikationstechnik in SynErgie. Alle Forschungscluster zeigten in den Pausen interaktive Demonstratoren, an denen die Teilnehmer sich die Forschungsergebnisse veranschaulichen lassen konnten.

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