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20.06.2018 | ENavi

„Kein Kraftwerk kann ohne Mitarbeiter produzieren“

Quelle: swb AG/Robert Stümpke
Peter Marrek ist Konzernbetriebsratsvorsitzender der swb AG Bremen (Quelle: swb AG/Robert Stümpke)

Es ist wichtig, Arbeitnehmer aus Energie-, Wärme- und Mobilitätsunternehmen an der Energiewende zu beteiligen. Dafür gibt es im Kopernikus-Projekt ENavi Betriebsräteplattformen. Hier werden die Veränderungen diskutiert, die in den Unternehmen anstehen, und die Wünsche und Bedenken von Angestellten und Arbeitsdirektoren angehört.

Der transdisziplinäre Dialog mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung ist ein wesentlicher Baustein des Kopernikus-Projekts ENavi: „Die Energiewende ist eines der komplexesten Projekte der letzten Jahrzehnte in Deutschland. Eine große Herausforderung ist es, die Akzeptanz zur Mitwirkung der Kollegen und Kolleginnen in den konventionellen Erzeugungsanlagen für den neuen Weg zu bekommen“, fasst es Peter Marrek (swb AG Bremen) zusammen. Bei den Diskussionsrunden der Betriebsräteplattformen bringt das INEP-Institut Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt ENavi ein und sie werden evaluiert. Die Anregungen und Bedenken der Arbeitnehmer werden dann wiederum in die verschiedenen Forschungsbereiche getragen. Hier tauschen sich Wissenschaft und Praxis also direkt aus. Darüber hinaus nehmen die Vertreter der Betriebsräteplattform an Stakeholder-Treffen teil, in denen die Zwischenergebnisse bewertet und zukünftige Fragestellungen herausgearbeitet werden. „So unterschiedlich die Auswirkungen für die einzelnen Unternehmen auch sein mögen, so wichtig ist es, diese gemeinsam zu diskutieren und zu evaluieren, um daraus Lösungsansätze zu generieren. Dieses Zusammenspiel aus Unternehmenskontext, Mitbestimmungsarbeit und Wissenschaft erhöht den Mehrwert und direkten Nutzen für alle Beteiligten“, beschreibt Martin Bühre (enercity/Stadtwerke Hannover) die Vorteile der Treffen.

Weitere Informationen zum Projekt ENavi

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