Aktuelles
01.10.2020 | SynErgie

Wie der Handel mit Energieflexibilität automatisiert werden könnte

Die Grafik zeigt eine Programmier-Oberfläche, eine Git-Hup-Loop und einige Serverschränke. Grafik: ©bakhtiarzein - stock.adobe.com
Keine Energieflexibilisierung ohne Digitalisierung. Wie diese aussehen könnte, zeigt das Diskussionspapier "Konzept der Energiesynchronisationsplattform" aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie. Grafik: ©bakhtiarzein - stock.adobe.com

Das Kopernikus-Projekt SynErgie entwickelt eine IT-Plattform, die automatisierten und standardisierten Handel mit industriell bereitgestellter Energieflexibilität ermöglichen soll. Wie diese Plattform funktionieren könnte, zeigt das Diskussionspapier „Konzept der Energiesynchronisationsplattform“.

Mit steigendem Anteil Erneuerbarer Energien nehmen Schwankungen im Stromnetz erheblich zu. Die Industrie kann helfen diese Schwankungen auszugleichen, indem sie ihre Stromnachfrage bewusst steigert oder senkt, also energieflexibel agiert. Damit diese Flexibilität allerdings überhaupt bereitgestellt werden kann, muss der Handel mit Energieflexibilität auf einer IT-Plattform automatisiert und standardisiert werden. Das Kopernikus-Projekt SynErgie entwickelt daher eine Energiesynchronisationsplattform, die genau dazu in der Lage ist.

In seinem Diskussionspapier „Konzept der Energiesynchronisationsplattform“ stellt SynErgie nun vor, wie eine solche Plattform technisch umgesetzt werden könnte. Zum Beispiel, indem sie zwei Teilplattformen vereint: Erstens eine Marktplattform, die analysiert, wo und in welchem Umfang Netze durch eine höhere oder niedrigere Stromnachfrage entlastet werden müssen. Und zweitens eine Unternehmensplattform, die abbildet, welche Unternehmen diese Flexibilität wie schnell, wie lange und wo bereitstellen können. Ziel bis Mitte 2022 ist der Abschluss einer Referenzarchitektur für ein durchgängiges Konzept einschließlich des Daten- und Informationsflusses von der Maschine bis zu den Energiemärkten. Parallel soll das Konzept an mehreren Industriedemonstratoren und insbesondere in der Modellregion Augsburg in einem umfassenden Testbetrieb erprobt werden. Das SynErgie-Diskussionspapier zeigt den derzeitigen Zwischenstand der Planungen.

Ansprechpartner

Julius Heinrichs

+49 (0) 228 60884-266

ju.heinrichs@fz-juelich.de

Unsere Website verwendet Cookies und die Analytics Software Matomo. Mehr Information OK