21.07.2022 Ariadne

Hintergrund: Wie das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer funktioniert

Die Auswirkungen der Energiewende betreffen die Lebenswirklichkeit aller Bürgerinnen und Bürger. Gesellschaftliche Perspektiven fließen daher in die wissenschaftliche Arbeit des Kopernikus-Projekts Ariadne ein, beispielsweise in Form des jährlich erhobenen Online-Panels „Soziales Nachhaltigkeitsbarometer“. Auf welchem Konzept diese Befragungsstudie basiert, welche Daten sie erhebt und welche Merkmale sie aufweist, beschreibt die neue Publikation.

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Ariadne-Forschende des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) haben das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energie- und Verkehrswende als Längsschnittstudie für sich wiederholende Erhebungen konzipiert. Auf dieser Basis ermitteln sie Anliegen, Erwartungen und Erfahrungen der deutschen Bevölkerung rund um die Ausgestaltung und Umsetzung der Transformationsprozesse im Abstand von jeweils einem Jahr. So lassen sich über die Zeit Entwicklungen und Veränderungen aufzeigen sowie direkte Bezüge zu bestimmten Politikmaßnahmen und gesellschaftlichen Ereignissen herstellen. Zudem können durch die detaillierte Erfassung der soziodemographischen, psychologischen und Verhaltensmerkmale der mehr als 6.500 befragten Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von sozialwissenschaftlichen Zusammenhängen untersucht werden.

Im jetzt vorliegenden Ariadne-Hintergrund zum Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer sind neben dem methodischen Vorgehen auch die Indikatoren zur Messung der subjektiven Bewertung sozialer Nachhaltigkeit in den Bereichen Energie und Verkehr wichtige Themen. Zusätzlich werden die Strukturmerkmale der Panel-Stichprobe dargestellt und anhand eines Vergleichs mit der Grundgesamtheit der deutschen Bevölkerung eingeordnet. Die Ergebnisse des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers werden jährlich – 2022 im Oktober – in einem Booklet und einem Online-Tool auf der Ariadne-Website veröffentlicht; hier ist für Interessierte noch die Vorjahres-Ausgabe verlinkt.

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