13.04.2022 P2X

Jetzt bewerben: Power-to-X-Sommerwerkstatt für MINT-Talente

Die P2X Sommerwerkstatt geht in die dritte Runde: Vom 9. bis 12. Juni 2022 laden der WWF Deutschland, der DECHEMA e.V. und die Dr. Hans-Riegel-Stiftung Studierende ein, ihr Wissen über Power-to-X-Technologien zu vertiefen. Schwerpunkt dieses Jahr: PtX-Anwendungen in der Stahlindustrie.

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Heute die Technologien von morgen kennenlernen: Bei der P2X Sommerwerkstatt erfahren die Teilnehmer mehr über Power-to-X-Technologien in der Stahlindustrie. ©romankrykh - stock.adobe.com
Basisdaten

Veranstaltungstitel: P2X MINT-Sommerwerkstatt 2022
Veranstaltungsart: Vortrag, Diskussion und Exkursion
Datum: 09.-12.06.2022
Ort: Duisburg
Teilnahmebedingung: Studium, nachweisliches MINT-Interesse
Anmeldung: hier

Power-to-X (kurz: PtzX) gilt als effizienter Ansatz, um die Energiewende zu ermöglichen und Deutschlands Weg in die CO2-Neutralität zu ebnen. Mit PtX lässt sich ernereubarer Strom beispielsweise in chemische Rohstoffe, Gase und Kraftstoffe umwandeln. Das Kopernikus-Projekt P2X untersucht, wie diese Technologien in der Praxis eingesetzt werden können.

Während der P2X Sommerwerkstatt erhalten MINT-Studierende die Gelegenheit, mehr über die Möglichkeiten, Potenziale und Grenzen der PtX-Technologien zu erfahren. Bereits zum dritten Mal laden der WWF Deutschland, der DECHEMA e.V. und die Dr. Hans-Riegel-Stiftung MINT-Talente zwischen 18 und 28 Jahren dazu ein.

Im letzten Jahr stand der Einsatz im Chemiesektor im Mittelpunkt, 2020 beschäftigte sich die P2X Sommerwerkstatt mit Anwendungen im Verkehrssektor, dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf grünem Stahl. Mit circa 8 Prozent der weltweiten Emissionen spielt die Dekarbonisierung und Defossilisierung der Stahlindustrie eine zentrale Rolle im Klimaschutz.

An vier Tagen erhalten die Teilnehmer Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette von PtX-Anwendungen. Sie beschäftigen sich mit der Erzeugung, dem Transport und dem Import von Wasserstoff und untersuchen die Anwendung in der Industrie. Dabei werden auch gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Belange in den Blick genommen. Neben dem Austausch mit Gleichgesinnten, Wissenschaftlern und politischen Akteuren ist auch die praktische Technologie-Anwendung Teil des Programms. Die Studierenden führen eigene Experimente durch und besuchen ein Stahlwerk sowie ausgewählte Forschungsstätten.

Das Programm richtet sich vorrangig an Studierende technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen. Studierende anderer Fachrichtungen können sich ebenfalls bewerben, wenn sie sich in der Vergangenheit mit naturwissenschaftlicher Forschung, dem Klimawandel oder anderen Aspekten der Energiewende beschäftigt haben. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Anreise sowie alle Programmaktivitäten werden von den Veranstaltern getragen. Interessierte können sich bis zum 12. Mai bewerben.

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