In Deutschland entwickelt sich der Wasserstoffhochlauf auf der Verteilnetzebene regional unterschiedlich. Eine neue Ariadne-Analyse zeigt, dass Planung und Investitionsbereitschaft vor allem dort zunehmen, wo industrielle Kunden vorhanden und Anschlüsse an das Wasserstoffkernnetz absehbar sind.
Seit Sommer 2022 ist die Wanderausstellung Power2Change in ganz Deutschland unterwegs - wie auch das Energiemobil, das ein „Guckloch“ auf die Schau und deren Themen an verschiedene Orte bringt. Beides befindet sich jetzt im Endspurt: Zeit für ein Fazit im Interview.
Damit Industrieunternehmen ihr Energieflexibilitätspotenzial nutzen können, muss dieses kommunizierbar sein. Mit der neuen Version des Energieflexibilitätsdatenmodells aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie wird die industrielle Flexibilität transparenter, nachverfolgbarer und besser nutzbar für automatisierte Anwendungen.
Ariadne-Forschende entwickeln eine Website, die Ergebnisse der Szenarienmodellierung des Projekts visualisiert. Das erste Modul „Systemtransformation“ ist online. Es macht die Minderung der Treibhausgasemissionen und die Transformation des Energieeinsatzes nachvollziehbar: So lässt der Weg zu Netto-Null sich beschreiten.
Den Stromverbrauch industrieller Anlagen gezielt in günstige Zeitfenster verschieben – dynamische Strompreise machen dies möglich. Dazu benötigen Unternehmen verlässliche Preisprognosen. Eine Auswertung aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie zeigt: Entscheidend ist dabei nicht, ob Strompreise im Durchschnitt gut vorhergesagt werden. Entscheidend ist, ob Prognosen die Zeitfenster mit den preiswertesten Strompreisen verlässlich erkennen.
Zertifikate für eine dauerhafte CO2-Entnahme in den Emissionshandel integrieren – dies kann als Sicherheitsventil für die Industrie wirken. Bereits eine moderate Menge an entsprechenden Zertifikaten reicht aus, um den Anstieg des CO2-Preises abzufedern, ohne die Klimaziele der EU zu gefährden. Das zeigt ein neues Ariadne-Kurzdossier.
Wie gelingt Klimaneutralität bis 2045? Die vier Kopernikus-Projekte bündeln ihre Forschungsergebnisse und zeigen, wie technologische Innovationen die Energiewende voranbringen können. Im Fokus stehen der Ausbau erneuerbarer Energien, flexible Energiebedarfe, leistungsfähige Infrastrukturen und der gezielte Einsatz CO?-freier Moleküle.
Büros, Kindertagesstätten, Supermärkte – viele Nichtwohngebäude haben großes Potenzial, Energiekosten zu sparen. Das zeigt ein neuer Ariadne-Report. Die Forschenden halten fest: Um die Effizienz auf die vorgesehenen Mindeststandards zu steigern, reichen in den meisten Gebäuden einfache Maßnahmen aus, die sich schnell refinanzieren.
Gesichter, Einblicke, Hintergründe, niedrigschwellige Erklärungen: All das bietet die neue Videoreihe „Innovation Insights“ des Kopernikus-Projekts ENSURE. Ihr Format wurde speziell für die Verbreitung über Social Media entwickelt. Hier gibt eine Hintergrundgeschichte Einblick in die Drehreise quer durch Deutschland, um Lust zu machen, reinzuschauen und zu lernen.
Die Industrie verfügt schon heute über große Flexibilitätspotenziale für das Stromsystem. Neue Auswertungen aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie zeigen: Unternehmen können kurzfristig mehrere Gigawatt Leistung anpassen - und mit neuen Technologien sogar langfristig Versorgungssicherheit und die Integration erneuerbarer Energien stärken.